Fauna


Zahlreich sind die Wesen, die zwischen kargen Felsen und unter verdorrten Büschen auf Wanderer und Einheimische lauern. So reicht es oftmals dem Wagemutigen, wenn er von Echsen, Schlangen und anderem Gekreuch geplagt wird. Doch gibt es Landstriche, in denen vielerlei grausamere Kreaturen ihr Unwesen treiben.

So zum Beispiel die rosig schillernden Mollusken die sich durch die steinige Erde graben und dem Wanderer buchstäblich den Boden unter den Füßen nehmen, worauf dieser auf ewig unter der todbringenden Erde Rachaelistans verschwindet.

Ebenso sollte sich der Reisende vor jenen Wesen hüten, die ihre Nester an fauligen Wasserlöchern bauen. Viele Fremde verloren schon ihr Leben in den Fängen krallenbewehrter Arme und in den Mäulern gewaltiger Bestien, die in den trüben Pfützen auf leichtsinnige Wanderer warten, um mit deren Fleisch ihre Brut aufzuziehen.
In den öden Gegenden trifft man eine Kreatur, die durch den verderbenden Einfluß des Moorsteins die Fähigkeiten eines Wechselbalgs und eines Chamäleons in sich vereint. Nur wer ein wachsames Auge auf seine Umgebung hat, bekommt die Gelegenheit unbeschadet einen Blick auf diese Kreatur zu werfen, die einem nur all zu oft als Stein oder Busch erscheint.
Sollte der Reisende ihn ihre Nähe kommen, bemerkt er schnell, daß dieser Fels einen nur all zu großen Appetit auf alles Lebende besitzt.

Dann gibt es die nahezu winzigen Blutkäfer, die nicht größer als ein Fingernagel sind und durch ihren harten röhrenartigen Panzer, sowie unglaubliche Aggression bestechen. Unaufmerksame Abenteurer, die ihre Bauten zertreten, bezahlen dies oft mit ihrem Leben.
Diese kleinen Gesellen springen dem Helden zu Tausenden auf den Leib und kriechen in jede offene Stelle seiner Kleider. Wenn sie sich dort festbeißen, ergießt sich ein kleines Rinnsal in den schlauchartigen kleinen Körper. Doch nur ein kleiner Teil des Heldenbluts wird verdaut, der Rest ergießt sich auf die rachaelistanische Erde.
Blutleere, von tausenden kleiner Wunden übersäte Leichen zeugen auf den staubigen Straßen Rachaelistans vom Durst der Kleinen Sauger.

Eine andere, allerdings seltenere Spezies sind die Jikladen. Eine Art Schlange die sich in Felswänden einnistet und Reisende mit ihrem Schwanz in die Höhe zieht. Ihr Gift paralysiert den Reisenden, der dann Wochenlang langsam verdaut wird.


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