Reiseführer


Rachaelistan zeichnet sich durch seine karge und lebensfeindliche Landschaft aus. So gibt es kaum Wälder oder große bewachsene Flächen, sondern zerklüftete Felsen, die von Erzadern durchzogen sind, bestimmen das Bild der Landschaft.

Im Westen wird das Reich durch dunkle Wälder begrenzt, doch reichen diese nicht weit ins Land hinein und ein Reisender, der ihren Schatten verläßt, sollte achtsam sein! Unheimliche Kreaturen lauern hinter Felsen auf denjenigen der leichtsinnig genug ist, allein seinen Weg zu suchen und nur allzu oft stirbt ein unachtsamer Abenteurer, weil er eins der hübschen Blümchen am Wegesrand pflücken wollte.

Begibt man sich weiter nach Osten, findet man sich bald in einer Ebene, die von sumpfigen nach Schwefel stinkenden Wasserlöchern durchzogen ist. Doch sollte der Reisende nicht von ihren Wassern kosten da er im besten Falle für ein paar Tage Übelkeit verspüren wird. Auf der Reise durch diese Ebene findet man an den Löchern oft die Überreste derer, die dumm genug waren sich den Bauch mit dem brackigen Naß vollzuschlagen.
Dringt man tiefer und tiefer nach Osten vor, gelangt man an einen Gebirgszug, ähnlich einem Kraterrand, jedoch noch nie konnte ein Reisender über das berichten was er dahinter gefunden hat.

Begibt man sich dann nach Norden, bekommt man die Gelegenheit, einige sehr beachtenswerte Ruinen zu besuchen. Allerdings sollte man sich nur in einer ausreichend großen Reisegruppe dazu verlocken lassen diese zu erkunden, da die Wächter der Ruinen jeden Fremden als willkommene Zwischenmahlzeit betrachten.

Hat man diese Attraktion unbeschadet überstanden, kann man sich weiter nach Norden wenden und bekommt sodann einen guten Eindruck von der bizarren Schönheit Rachaelistans. An der Küste kommt man in kürzester Zeit zur Bucht des schwarzen Wassers. In den Sommermonaten kann der Reisende mit ein Wenig Glück Leviatanen bei der Paarung zusehen, doch sollte man sich vor den Stürmen hüten die von diesem Schauspiel ausgehen. Manch allzu neugieriger Reisende wurde schon von einem Wind Erfaßt und weit hinaus ins Meer geschleudert.

Wandert man nun an der Küste gen Westen, erreicht man nach kurzer Reisezeit die Hauptstadt dieses außergewöhnlichen Landes - Port St. Rachael. Dort trifft man die abgehärtetsten Männer und Frauen der Mittellande. Hat man Port St. Rachel passiert, wird die Gegend ein wenig freundlicher und der erschöpfte Reisende kann sich am Anblick einer ausgedehnten Steppe erfreuen, jedoch sollte er nicht zu ungestüm durch die Gräser und Farne reisen, denn hinter den Büschen und im Boden lauern ungeahnte Gefahren.

Durchquert man diese Steppe unbeschadet, taucht man erleichtert wieder in das Dunkel der Wälder an den Grenzen und kann von sich behaupten einer der fähigsten Abenteurer der Mittellande zu sein.


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